Verirrt

im Keller

keller

da staunte ich.
Am Freitag-Abend kam Arno ausnahmsweise mit mir in den Sandstein-Keller und verhielt sich ganz eigenartig. Er schnüffelte ganz wild überall herum.
„Was soll das, komm wir gehen wieder hoch.“
Als ich am anderen Tag wieder etwas in den Keller stellen wollte, sah ich Holzspäne bei der Tür und ein kleines Loch. Der Türpfosten war angeraffelt.
Nun war es mir nicht mehr geheuer.
Da muss ein Tier in meinem Keller sein, schnell schloss ich die Türe und ging wieder hoch.
Was zum Kuckuck ist das für ein Tier?

gerettet
(einige haben dieses Bild ja schon …hier…
gesehen.)

Irgendein Nager. ein Fuchs, ein Marder?

Allen Mut nahm ich zusammen, vorsichtig öffnete ich wieder die Türe.
„Huch“, da gehe ich nicht alleine hinein.
„Arno komm zu mir und such!“
Die Nase in der Höhe, hinter den Harassen und dann bei den leeren Plastiksäcken steckte er die Nase rein. Wauw …. und schreckte zurück

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Oh ihr armen Kerle!
Arno hat sich bestimmt gestochen und der Igel hat sich, auf der Schneckensuche in die Kellergefangenschaft verirrt und sicher ein Riesenschreck.

Handschuhe mussten her und da er in meinem Garten keine Ruhe gehabt hätte, durfte er beim Nachbar in die Büsche.

Als Gegenleistung für den Schreck, erlaubte ich mir einige Aufnahmen von diesem Erlebnis zu machen.

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Das Herzklopfen konnte man sehen ebenso, dass die Kugel auf dem Rücken gelandet war.

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Zuerst war nur eine kleine Mulde ersichtlich.

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Hier kommt die Nase zum Vorschein.

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(das ist das Igel-Auge Foto, von welchem ich einen Ausschnitt gewählt hatte.)

Du armer kleiner nun wird es dir wieder besser gehen.
Aber wer flickt mir nun den Kellerpfosten?

5sr-w

„klicken“ dann kann man den Igel noch gross anschauen